Statement zur IRD-Jahrestagung:
Bertram Störch, HP Indigo Deutschland
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Drucker werden nicht umhinkommen, sich neben der technischen Kompetenz in der Druck- und Medienwirtschaft auch Beraterkompetenz anzueignen. Aus dem Industriemeister Druck wird der Kommunikations- und Medienfachmann, der die Märkte und Bedürfnisse seiner Kunden versteht und dynamische Lösungskonzepte bietet. Wer hierbei die Nase vorn hat wird zum Sieger.
Stefan Sorce, Papier Union
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Die neuen Konditionen der Märkte sind für die Papier Union gar nicht mehr so neu. Wir versuchen seit Jahren durch die Erweiterung unserer Produkte und unseres Diensleistungsportfolios eine tiefere Verankerung in der Wertschöpfungskette unserer Kunden stattfinden zu lassen. Dies bedeutet natürlich auch, dass unser Vertriebspersonal einen Mindestweg vom historischen Papierverkäufer, hin zum Problemlöser durchlaufen muss.
Axel Scholz, Océ Deutschland
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Den Wind kann man nicht ändern – aber man kann die Segel richtig setzen
Der Digitaldruck hat nicht erst seit der DRUPA 2008 seinen Einzug in die grafische Industrie gehalten – als innovatives Geschäftsmodell und ernst zu nehmendes Produktionsmittel. Doch den Digitaldruck allein als Produktionsmittel zu sehen, ist zu kurz gesprungen. Vielmehr ist es die Aufgabe der Unternehmen der Druckindustrie und der Anbieter von Digitaldrucklösungen, neue und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und in erfolgreiche Marktaktivitäten umzusetzen.
Andreas Palm, Hiflex
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Die Nachfrage nach gedruckten Informationen ist nach wie vor ungebrochen, daran wird sich auch in den kommenden Jahren nichts ändern. Die Druckindustrie hat jedoch, wie kaum eine andere Branche, mit fallenden Preisen für Standard-Produkte zu kämpfen.
Potenzial zur Kostenreduktion und Umsatzsteigerung bietet hier die wichtigste Zukunftstechnologie in der Druckindustrie Web2Print. Prognosen zufolge sollen bereits 2012 ein Drittel aller Druckaufträge über das Internet abgewickelt werden. Die Anzahl der Kunden, die ihr Auftragsgeschäft ganz oder zum Teil über das Internet abwickeln, steigt kontinuierlich an.
Während es bei technologischen Revolutionen (DTP, CTP, Digitaldruck) bisher immer um interne Produktionsprozesse ging, steht bei Web2Print erstmals das Außenverhältnis mit dem Kunden im Fokus des Veränderungsprozesses.
Dabei können über Webshops nicht nur Standardprodukte wie Visitenkarten oder Briefbogen effizient abgewickelt werden. Auch Nischenprodukte, wie beispielsweise Faltschachteln, Kalender oder Roll-Up-Banner können über einen Webshop im Internet vermarktet werden. Das Geschäft im Netz gehört längst nicht mehr nur spezialisierten, reinen Online-Druckereien. Immer mehr klassische Druckereien beschäftigen sich mit dem Internet-Geschäft, um dem sich wandelnden Einkaufsverhalten der Kunden Rechnung zu tragen.
