Workshop Auftragsmanagement

Verbessert excellenter Service das Preisniveau?

Im Schnitt haben IRD-Mitglieder einen guten Service. Um eine Differenzierung am Markt zu erreichen, bauen dies einige zu besonderem Service aus. Die Lehrmeinung: mit Differenzierung kann im vom Kunden akzeptierten Preisfenster ein höheres Niveau erreicht werden. Und die Realität? In der Ebene von Budgetverantwortlichen ist dies möglich, bei straffen Einkaufsstrukturen mit konsequentem Controlling eher nicht.

In straffen Einkaufsstrukuren sind die Einkäufer darauf getrimmt, klare, transparente und abprüfbare Entscheidungen zu treffen. Ziel ist eine hundertprozentige Absicherung der Auftragsvergabe. Ein guter Service lässt sich naturgemäß schlecht greifen und da kommt man schon bei 100 Euro Differenz in Erklärungsnot, in den Verdacht, persönliche Beziehungen (mit unterstellter Vorteilsnahme) über die Sache zu stellen.

Sicher hat man den „last call“. Gut. Aber es sollte nicht reichen. Ein professionelles Auftragsmanagement macht Service greifbar. Beispiele: Die Terminverkürzung (verspätete Freigabe) kostete 560 Euro, die Projektberatung mit drei Stunden 150 Euro, … Dies transparen zu machen ist das Eine, die Berechnung das Andere. In Zeiten immer geringerer Margen gilt zumindest das Motto „tue Gutes und rede darüber“. Und dazu gehört auch, besonderen Service aus Kundensicht für die Bewertung der Lieferantenbeziehung bewertbar zu machen.

Dieses und weitere wichtige Themen können Sie in einem innerbetrieblichen Workshop „Professionelles Auftragsmanagement“ vertiefen.